Das Geheimnis vom Raum der Wünsche

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Wenn die Wünsche groß, aber die Räume begrenzt sind, müssen Alternativen her. Mit 3 Zimmern inmitten Berlin, zählen wir bereits zu den privilegierten Hauptstädtern und haben die Qual der Wahl. Während Wohn- und Schlafzimmer bei Einzug durch Geräusch- und Sonnenpegel in ihrer Lage leicht zu lokalisieren sind, gibt es bei uns den einen Raum, der seine endgültige Bestimmung noch nicht gefunden hat. Anfangs das Ankleidezimmer, dann für die Arbeit gedacht und letztlich als Abstellkammer genutzt, fristet er ein Leben in eher stiefmütterlicher Obhut. Von zu leer, bis zu voll und schrecklich unaufgeräumt, sind wir um keine Ausreden verlegen, die Tür beflissentlich geschlossen zu halten und die Existenz des Zimmers zu negieren. Definitiv eine Ressourcen-Verschwendung, die mit einem kleinen Umstyling im Handumdrehen unser Sorgenkind zum absoluten Raum der Wünsche verzaubert.

Alle Wünsche unter einem Hut

Endgültig zum Umbau entschieden, hilft uns ein Bedürfnis-Brainstorming auf die Sprünge. Was brauchen wir? Was wollen wir? Während mein Freund eine flammende Rede aufs Gästezimmer hält, vote ich für ein inspirierendes Home Office. „Beides Wünsche, die sich kombinieren lassen.“, denke ich, denn es gibt einen Gegenstand, den wir tatsächlich für beide Räumlichkeiten brauchen. Das Bett.

Als Verfechterin des Bed Office, ist es ein notwendiges Möbel für mich und meine kreative Entfaltung. Nicht selten findet mein Freund Radiergummi und Papierreste unter seinem Kissen und verflucht meinen Arbeitsplatz. Was wäre da besser, als ein weiteres Bett, in dem ihm auch die Chips-Krümel im Kreuz (Überreste einer schöpferischen Fressattacke) erspart blieben? Dazu kommt, dass Gäste Matratzen normalerweise auch ganz super finden. Die Entscheidung liegt also auf der Hand. Mein täglicher Weg zum Arbeitsplatz verlängert sich um 6 Meter, Naschi wird nicht mehr vom Rücken gepult und unser Besuch schläft demnächst bequem.

Bettung der Wünsche

In Lissabon gesehen und verliebt, gibt es gar kein langes Grübeln: das DELAKTIG-Bett von IKEA zieht bei uns ein. Gut in Shape und mit wechselnden Looks, ist es die Bettung der Wünsche und damit ein perfekter Fit für unser „Räumchen-Wechsel-Dich“. Ob mit Kopfteil oder ohne, angebauter Lampe oder Tisch; alles ist so schnell umgebaut, dass sogar der Puls meines Freundes unter 100 bleibt.

Erstmal drin im kreativen Fluss (und Diskussionen), gilt es, die fundamentalste Entscheidung zu treffen. Wie soll es denn nun aussehen, das gute Stück? Völlig nackig oder mit Rattan-Top? Während mein Liebster ganz auf Männerhöhlen-Charme baut und auf oben ohne setzt, habe ich generell nichts gegen topless, aber wer kann Naturburschen schon widerstehen? Der Kopf bleibt dran und so zieht der Rattan-Beau vorerst mit ein.

Ein Raum für alle?

Kaum aufgebaut, stellt sich heraus, dass das Bett mit 1,60m die perfekte Größe hat, um sich neben einen breitgemachten Kater zu quetschen. Denn auch Alfie ist sofort in die Koje gezogen. Während meine bessere Hälfte und ich noch die Vor- und Nachteile von Kopfsegmenten für Betten diskutieren, hat das Fellknäuel das Territorium schon ganz für sich beansprucht.

Schon Neville Longbottom weiß, der Raum der Wünsche verwandelt sich in den Ort, den man am dringendsten benötigt. Auch bei uns muss keiner mehr verzichten: Der Herr des Hauses begehrt ein formidables Gästezimmer, ich einen Ort des kreativen Schaffens. Unser Sehnen wurde erhört. Das Alfies offensichtlich auch; er bekommt seinen Rückzugsort. Denn mit 8 Monaten ist er jetzt ja groß und braucht ein eigenes Bett. Bei der Liegefrequenz des Katers könnte man doch glatt meinen, er hätte das Prinzip des Teilens noch nicht verstanden. Alle für einen und einer für Alfie!? Es stellt sich heraus, der Räume-Traum gilt wohl doch nur für ein heranwachsendes Katertier. Liebe Gäste, ihr müsst Zuhause bleiben und gearbeitet wird hier auch nicht, denn unser Kater pubertiert.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit IKEA entstanden.

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