Der 7. Himmel über Berlin – Willkommen bei den Mitte-Boys!

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Kostja, ein junger Wahl-Berliner, groß gewachsen, mit Kopf- und Barthaar, das niemals aus der Reihe tanzt und sein „Mäuschen“ Kenzo, ein 2 Jahre alter Nacktkater, der das Haarproblem auch nicht hat. Niemals hat der Satz „Wie das Tier, so das Herrchen.“ besser gepasst. Zwei gepflegte Männer mit Stil, leicht penibel aber super charmant. Immer fashionably late, sind sie die geborenen Mitte-Boys. Nach Berlin gekommen, um ihr Glück zu finden, haben sie jetzt ihre Traumwohnung aufgespürt und das, in einem der schönsten Berliner Bezirke – Mitte. Hier ist er: Der 7. Himmel über Berlin – Willkommen bei den Mitte-Boys!

Mann in Antikspiegel gespiegelt, mit einem Glas Sekt in der Hand in seinem Wohnzimmer - Der 7. Himmel über Berlin
schwarze Tasche mit zwei Paar weißer Sneakers ordentlich aufgereiht - Der 7. Himmel über Berlin

Ich besuche die beiden Glücksritter 4 Tage nach ihrem Einzug und erwarte, meinen Tee mit einer Gabel zwischen Kartonstapeln umzurühren, doch tatsächlich ist das weit gefehlt. In den 7. Himmel über Berlin hochgekämpft, nippe ich am kredenzten Rosé-Sektchen und fische die Himbeerdeko aus dem Glas. Doch dazu später. Jetzt erstmal: „Sesam öffne dich und offenbare 70m2 Berliner Glückseligkeit!“

Willkommen auf der Wolke

Mann kommt aus seinem Schlafzimmer ins Wohnzimmer mit grüner Wand rechts, Frühstückstisch in der Mitte und Dachterrasse links - Der 7. Himmel über Berlin

Die Tür öffnet sich. „Gott? Bist du es?“ Meine Pupillen gewöhnen sich gerade an das gleißende Licht, dass mir aus der Wohnung entgegen strahlt, als mir eine weiß gekleidete Gestalt entgegen kommt. Es ist nicht der Allmächtige, sondern der Hausherr, der mich, mit vor Stolz geschwellter Brust, empfängt. Nun, ich kann es nachempfinden. Lebte ich auf Wolke 7, würde mir auch der BH platzen, denn bei Eintritt überrascht mich eine gigantische Fensterfront und offenbart die Dachterrasse, für die der Durchschnittsberliner seinen Erstgeboren eintauschen würde.

Mann steht in der Tür zu seiner Dachterrasse - Der 7. Himmel über Berlin

Ohne Zeit zu verlieren, schmeiße ich die mitgebrachten Frühstücksbrötchen achtlos auf einen Tisch und renne raus, um mich am majestätischen Anblick des Fernsehturms zu ergötzen. Ich unterdrücke den Drang, herrschaftlich zu winken und lasse stattdessen den Blick schweifen. „So muss man sich im Garten Eden fühlen.“, denke ich. Auf der Terrasse herrscht schon das blühende Leben. Das mag daran liegen, dass die Sonne hier den ganzen Tag abhängt und aus der Terrasse den perfekten Ort zum Pflanzen, Lesen und zum Entspannen macht. Und genau das, haben die zwei Boys auch vor.

Loftig leben

Blick ins Wohnzimmer, links eine grüne Wand, in der Mitte ein gedeckter Frühstückstisch und rechts eine Fensterfront zur Dachterrasse - Der 7. Himmel über Berlin
Bild einer orange-braunen Nacktkatze vor der Heizung, die in die Kamera schaut - Der 7. Himmel über Berlin

Während ich noch Touristen von der Dachterrasse zähle, hat der Hausheer bereits die Frühstückseier zusammen mit einem halben Kilo Butter in die Pfanne gehauen, den Tisch gedeckt und wartet nur darauf, endlich eine kleine Hausführung zu starten. Ich lasse mich nicht lange bitten und mit prickelndem Rosé in den Händen, marschieren wir die loftige Wohnung ab.

Draufblick auf einen Frühstückstisch nach dem Essen - Der 7. Himmel über Berlin

Ein erster Blick ins Innere dieses Immobilien-Schätzchen beweist: die Jungs haben nicht lange gefackelt und es sich in nur 4 Tagen heimisch gemacht. Wüsste ich es nicht besser, könnte man meinen, sie wohnen schon ewig hier. Diesem Eindruck wird auch durch das noch fehlende Sofa kein Abbruch getan. „Bald wird’s geliefert. Und blau soll es sein, mit Ausblick auf die Fensterfront.“ In Kostjas Kopf ist schon alles genau geplant, die Farbkonzepte stehen, die Plätze für die selbstgemalten Kunstwerke sind schon auserkoren.

Blick in die frischbezogene Küche, in der noch eine Bogenlampe steht und die Katze rumrennt - Der 7. Himmel über Berlin
Einblick in die Küchenecke, mit grüner Wand und hellem Interior - Der 7. Himmel über Berlin

Auf unserem Rundgang sehe ich, dass Wohnzimmer und Küche in einem Raum kombiniert sind. Das Badezimmer befindet sich hinter einer petrolfarbenen Wand, um die man herumgehen, oder, bei niedriger Deckenhöhe, -robben kann. Das Los einer Dachgeschosswohnung. Eindrucksvoll demonstriert Kostja, zusammen gefaltet wie ein Klappmesser, wie man auch in der hintersten Ecke, bei einem Boden-Decken-Abstand von knapp 90cm noch den Platz nutzen kann – zum Beispiel als Spielecke für Kenzo.

Wir flanieren zurück zum Frühstückstisch, der sich unter dem Gewicht der Leckereien förmlich biegt. Umso besser! Ich habe einen Riesen-Hunger und beschließe, jetzt auch die Sitzfläche zum Krümmen zu bringen.

Die strahlende Schlafstätte

Mann hält seine Katze über sich, während er lächelnd im Bett liegt - Der 7. Himmel über Berlin

Mein Brötchen im Mund, Krümel an der Wange und Kater auf dem Schoß, bin ich auch fast schon soweit, mir auch das zweite Zimmer der Wohnung anzuschauen. Verstohlen luscher ich immer mal in die offene Tür und warte darauf, dass die Männer mich endlich in ihr Boudoir bitten. Ganz Gentlemen, gibt es erst Frühstück und dann das Schlafzimmer. Wahrscheinlich auch die bessere Reihenfolge, denn nach dem opulenten Mahl, ist die Horizontale die einzige Position, in der ich die nächste Stunde überlebe.

Bild durch Pflanzenblätter aufgenommen. Mann liegt im Bett und hält seine Katze liebevoll über seinem Kopf - Der 7. Himmel über Berlin

Wir rollen uns gemeinsam in die Kuschelhöhle und auch hier herrscht ein cleanes, aber abgestimmtes Ambiente. Das Bett unter der Dachschräge lädt zum Träumen und Lesen ein, oder in unserem Fall zum Verdauen. Minimalistisch, aber gemütlich mit einem Hauch von Farbe – die beiden Hausbewohner fügen sich perfekt in ihr Umfeld ein. „Hier lässt es sich leben!“, finde ich.

Blick ins Schlafzimmer, aber gleichzeitig in einen antiken Spiegel, der die Dachterrasse spiegelt - Der 7. Himmel über Berlin

Ich mime Kenzos großes Löffelchen und befinde mich zwischen Dämmerschlaf und schönen Gesprächen. Das Frühstück hat sich zum Brunch, dann zum Nachmittags-Kaffee und schließlich zum Abendbrot ausgedehnt. Die Zeit verfliegt einfach, wenn es schön ist. Bleibt zu hoffen, dass die beiden Jungs ab und an im Moment und ihrer Wohnung, verweilen können. Ich könnte mich hier für immer in der Zeit verlieren.

Mann liegt mit seiner Katze im Bett - Der 7. Himmel über Berlin

Ich liebe Wohnungen, vor allem, wenn es nicht meine sind. Es gibt so viel zu entdecken, so viele Inspirationen! Wenn ihr auch eine tolle Wohnung in Berlin habt, die ihr gerne zeigen wollt, schreibt mir gerne und ich bringe Brötchen und heiße Schoki im Pappbecher mit!

8 Replies to “Der 7. Himmel über Berlin – Willkommen bei den Mitte-Boys!”

  1. Kostja says:

    Es war mir eine riesengroße Freude!!!Herzlich, charmant und professionell zugleich-jetzt heißt es, die Ideen, die ans Herz gelegten Tipps und Tricks des Einrichten bestmöglich umzusetzen ! Danke Fridlaa für die Unterstützung und die Inspirationen.

    Antworten
    1. Fridlaa says:

      Oh, wie süß du bist! Hab vielen, lieben Dank für das leckere Frühstück und dass ich dich besuchen durfte! Deine Wohnung ist nach 4 Tagen schon ein Traum. Ich hoffe, ich darf später nochmal die Himmelspforte zu dir öffnen! :**

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  2. Isabelle says:

    Hach, ich liebe diese Reihe! 🙂 Es ist so schön Einblicke in verschiedene Wohnungen zu bekommen, da bekommt man immer wieder neue Inspirationen und hat gleich Lust die eigene Wohnung auf den Kopf zu stellen.

    Ganz liebe Grüße,
    Isabelle

    Antworten
    1. Fridlaa says:

      Liebe Isabelle, hab vielen lieben Dank für deinen lieben Kommentar! Ich bin ja auch total verliebt in andere Wohnungen und kaum genug davon bekommen… Nur, dass ich dann ständig umräumen muss, weil ich es bei mir auch so schön haben will…:-) Ich freu mich sehr über dein liebes Feedback! Liebste Grüße!

      Antworten

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