Monstera-Moving? Yes, we can!

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Ich zwänge mich an unserer Monstera vorbei auf den Balkon und schaffe es gerade noch, mir ohne Machete meinen Weg ins Freie zu bahnen. Verrückt eigentlich, denn was mit einer Mini-Pflanze begann, hat sich jetzt zu einem mittelgroßen Dschungel im Wohnzimmer entwickelt. Es sprießt und gedeiht, wird größer und grüner, Lianen als Transportmittel sind schon gar nicht mehr so abwegig. Wie das funktioniert? Gute Frage. Von Natur aus eher mit einem gelb-braunen Daumen gesegnet, haben bis jetzt doch auffallend viele Pflanzen mein Boot-Camp überlebt und sich von mir erfolgreich zum Selbstversorger ausbilden lassen. Mein konsequentes Ignorieren scheint sie eher anzuspornen, unsere trockene Wohnzimmerluft scheinbar noch zu motivieren. Und das Beste daran? Gedüngt wird weder an Geburts- noch Feiertagen und die Billigerde aus dem Baumarkt tuts auch. 😉 Völlige Unbedarftheit und Glauben an das Gute im Grünen, scheinen mir bei der Pflanzenpflege beizustehen und bewegen mich jetzt, den nächsten Schritt zu gehen. „Monstera-Moving? – Yes, we can!“ Denn Pflanzen umtopfen? Kann ich. Bestimmt.

The Move

Alles ist bereit: Töpfe sind da, Material, um diese zu füllen, sowie Unterlage, Schere und Katzenassistenz. Während ich so den Erdsack aufschneide und die nächsten Schritte bedenke, fühle ich mich beinahe etwas lächerlich, denn so richtig ausschweifend ist der Gedankengang da nicht. Sack auf, Erde in den leeren Topf, Pflanze aus dem alten Bottich in den neuen und dann diesen mit weiterer Erde auffüllen. Anschließend bisschen Wasser auf das neue Pflanzenheim und gut ist. Ein Umtopf-Tutorial wäre bei mir definitiv kein Kassenschlager.

Es mag meiner Unwissenheit oder aber latenter Unbedarftheit zu verdanken sein, dass das ganze Umtopf-Theater bei mir mit keinerlei Sorgen verbunden ist. „Wird schon!“, ist mein Motto. Das Grüne kommt ins Terrakottafarbene, das Schwarze unter meine Fingernägel. Wohin auch sonst?

Mission completed

Der Teppich ähnelt einem Acker, Alfie hat sich mal ausgiebig in der Erde gewälzt und ich muss meine Ein-Frau-Putzkolonne (mich) durch die Wohnung jagen, aber davon mal abgesehen, sind die Monsteras erfolgreich umgetopft und gut in ihrem neuen Zuhause angekommen. Mission completed! Mal schauen, wie sie sich so einleben. Jetzt heißt es Daumen drücken und Vitalfunktionen überwachen.

Wenn es ums Umtopfen geht, sind „Eine Sekunde nachgedacht und nicht lange fackeln!“ wohl die einzigen Tipps, die ich geben kann. Doch vor allem: „Monstera-Moving? Yes YOU can!“ Zugegeben Pflanzen-Cracks auf Instagram, Pinterest und Co können sehr lehrreich aber auch unglaublich einschüchternd sein, aber whatever? Unsicherheiten bezüglich der Wünsche seiner grünen Freunde kennt jeder, denn selten geben die Lieblinge auf Nachfrage gescheite Antworten. Ich kann da empfehlen, sich bloß nicht heiß zu machen, zu beobachten und einfach auszuprobieren. Hängen die Blätter? Versucht mal zu gießen. Wächst das Schätzchen nicht mehr. Da hilft vielleicht ein größeres Gefäß? Umtopfen, Hände rein in die Erde, mal wieder richtig im Sand spielen und sich danach eine Maniküre gönnen. Win-Win würde ich sagen.

2 Replies to “Monstera-Moving? Yes, we can!”

  1. Anne says:

    Ja, ich leide auch an Monstera-Unbedarftheit 😂 – meine wächst und wächst und hat seit dem Kauf noch nicht mal einen Terracotta-Topf🙈. Viel Spaß dir noch! Lg Anne aus Wilmersdorf @rosawolken___

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    1. Fridlaa says:

      Haha! Ich glaube, wenn man da einfach mit bisschen Mut und wenig Zweifel an die Sache rangeht, kann nichts schiefgehen. Und Terracotta-Töpfe werden sowieso überbewertet! 🙂 Liebste Grüße zurück!

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