Das Küchen-Vorher-Nachher

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung. I

Nach über zwei Jahren mit einem ungewollten Blauton in der Küche, mit, von der vorbei preschenden U-Bahn, klappernden Gläsern und einem Regal, das gefühlt ein halbes Service in den Abgrund befördert hat, ist es Zeit für etwas Neues. Wir möchten es wohnlicher, wärmer und praktischer, doch vor allem soll es für den anstehenden Herbst gemütlicher bei uns werden. Gar kein Problem! Gesagt, getan und spontan entschieden. Also ich, nicht Henrik. Der wird vom neuen Look überrascht. Die Farbe und Regale sind ausgesucht und schon beginnt das Küchen-Vorher-Nachher.

Das Ende einer Ära

Als wir vor über zwei Jahren gemeinsam in unsere Wohnung ziehen, ist die Küche unser absolutes Sorgenkind. Mit viel Liebe und Aufwendung, hegen und pflegen wir sie zu einem Raum, der sich letztlich als hell und einladend entpuppt. In mühevoller Kleinarbeit kratzen wir damals die Tapete ab, streichen enthusiastisch das falsche Blau an die Wand und hängen unsere super unpraktischen Metallregale auf. Stauraum gibt es nur noch minimal, denn Oberschränke werden überbewertet. Hauptsache sieht gut aus. Ist ja klar. Und trotz diverser Einrichtungs-Fauxpas und Nieten in Sachen Praktikabilität, fühlt es sich jetzt, als wir die Regale von der Wand zerren, wie das Ende einer Ära an.

Unsere Küche – der erste Raum, in den wir gemeinsam richtig viel Arbeit, Zeit und Liebe gesteckt haben. Den wir uns gebastelt haben, wie wir wollen (Ja, damals wollten wir den typischen WG-Küchen-Look…).

Das Überstreichen des Blaus bedeutet vielleicht das Ende einer Ära, aber definitiv auch den Beginn einer neuen. Ich nenne sie: „Die Zeit nach dem Blau“.

Die Zeit nach dem Blau

Ganz am Anfang heißt es: Alles weg, alles runter und bitte freimachen. Nur soviel sei gesagt, der Raum versinkt im Chaos.

Die Küche abgeräumt und nackig gemacht, finden wir beim Vorziehen der Möbel doch den ein oder anderen, vermisst geglaubten, Schoko-Riegel und jede Menge Katzenspielzeug. Eins ist klar, Alfie kriegt in nächster Zeit erstmal keine neuen Federstängel mehr…

Wir haben Glück und die rostrote Lackfarbe hält klasse auf der drunter liegenden blauen und deckt ziemlich bombastisch. Kein Anrauen notwendig und vor allem keine nervige 2. Streichrunde. Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen und unsere Wand mit einem, neuen abwischbaren Anstrich.

Adieu Gläserklappern

Am Anfang sehr geliebt, sind sie mir in den letzten Jahren zu verhassten Gegnern geworden: die metallenen Stangenregale. Keine vorbeifahrende U-Bahn ohne jubelnd-klirrende Gläser in unserer Küche und dann… leider… auch ab und an eine tönerne Opfergabe für die BVG. R.I.P. Lieblingstasse. Und du, mein Teller, mit den süßen Blumen. Und deine Schalengeschwister. Euer Abgang soll nicht umsonst gewesen sein. Neue Regale braucht der Mensch!

Wir haben uns für ein schniekes Regal mit schwarzen Metallschienen und Holzböden entschieden. Stiftung Carla-Test bestätigt: große Liebe.

Der Feinschliff

Ein 2,5l Eimer, 30 Schrauben und diverse Dübel später, hängt alles und ich bin dem neuen Look schon jetzt gänzlich verfallen. Mit fliegenden Lappen und ungebremsten Enthusiasmus komme ich nun zum schönsten Teil der ganzen Aktion. Dem Einräumen.

Natürlich alles unter den strengen Blicken Henriks. 😉

Ready to genieß

Und wie genießt man etwas Schönes am besten? Genau. Ohne Worte und mit vielen Eindrücken. Darf ich vorstellen? Unsere neue Küche:

Während ich über einen möglichen, neuen Boden in unserer Küche nachdenke, schau doch gern mal bei diesem Vorher-Nacher, wie unsere Küche beim Einzug aussah. Oder einfach bei Instagram. Da findest du noch jede Menge andere Eindrücke.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.